​​                  Biografie

1960 in Buenos Aires geboren

1967 nahm ein Schiff unsere Familie mit nach Europa. Heute wohnen wir in der Schweiz.

 

​1980 Besuch der Arztgehilfinnen-Schule am Institut Minerva in Zürich. Später arbeitete ich ein paar Jahre in einem Büro.

 

In meiner Freizeit fing ich an zu malen. Dazu diente mir eine an der Küchenwand fixierte Malplatte. Auch unterwegs im Zug, malte ich.

Ich besuchte Kurse in der Roten Fabrik und bei Sirpa Sunner lernte ich das  "anthroposophische Malen mit Wasserfarben" kennen.

Von 2004 bis 2006 liess ich mich am IAC Zürich als Maltherapeutin ausbilden. Hier tauchten wir Schüler in die Welt der Farben, Formen und Gefühle ein. Wir probierten aus, hatten neue Aufgaben zu lösen, öffneten unsere Herzen und hinterliessen an den Malwänden ungewöhnliche bunte  Bilder.

Im ersten Jahr sollten wir täglich etwas Kreatives tun, so entschloss ich mich, mit Linien weiter zu  experimentieren. Diesen bin ich bis heute treu geblieben. Es hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Bald hatte ich ein eigenes Atelier, wo Jung und Alt mich besuchten. Zugleich war ich zwei Jahre Atelierleiterin im Altersheim Sunnetal in Fällanden.

2007  Sprung in die Öffentlichkeit mit einer ersten Ausstellung. 2011 machte ich sechs Monate ein Praktikum in der Kunsttherapie-Abteilung des Paraplegiker- Zentrums in Nottwil und erlebte dort hautnah, wie heilsam und unterstützend das Malen sein kann.

Von 2013 bis 2018 begleitete ich, neben meiner Tätigkeit als freischaffende Künstlerin, als Pflegehelferin  SRK sehbehinderte Senioren in einem Heim. Das Thema Licht und Schatten war stets präsent. Die Menschen erfuhren durch meine Augen, was sie selber nicht sehen konnten, und ich erlebte mit ihnen die feinen Nuancen von Sehen- und Nichtsehen-können.

2019 war geprägt  von inneren und äusseren Veränderungen. Stets begleitete mich das Thema "Vögel".

 

 

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